1. Januar 2016

Welcome 2016 - bessere Vorsätze?!

Hallo ihr Lieben,

erst einmal wünsch ich euch ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, dass ihr alle gut reingekommen seid.
Bereits zu Beginn des letzten Jahres habe ich einen Post zum Thema Gedanken und Vorsätze geschrieben. Heute soll es weniger um konkrete Vorsätze gehen. Vielmehr soll der Frage auf den Grund gegangen werden, wie man Vorsätze am besten wirklich umsetzt und welche kleinen Vorsätze jeder von uns im nächsten Jahr schaffen kann und sollte. 



Bereits im letzten Jahr habe ich mir vorgenommen, weniger zu kaufen und bewusster zu konsumieren. Was daraus geworden ist? In Puncto Kosmetik habe ich in diesem Jahr wirklich viel weniger gekauft. Auch wenn es gelegentlich Rückfälle gab, was den Kauf von Nagellack oder Lippenstiften angeht. Man kann seinen Lebensstil eben nicht von heute auf morgen ändern, viel mehr sollte so eine Veränderung als Prozess gesehen werden. Gerade in einer Welt des Überflusses ist es häufig schwierig nicht ein Opfer des Konsums zu werden. Da ist er - der Fluch des Schlaraffenlands. 
Nicht alles was glänzt ist Gold, genauso wenig, wie man jedes Produkt, das XY in die Kamera hält, tatsächlich braucht. Es geht nicht darum, sich dem Konsum zu verweigern, vielmehr sollte mein Vorsatz das Bewusstsein darüber, was und wie viel ich kaufe, stärken. Und das hat definitiv geklappt. Wenn ich nun Kleidung kaufe, frage ich mich nicht nur ob es mir steht, sondern auch, ob ich die Dinge, die ich kaufe auch wirklich brauche und anziehen werde. Somit habe ich die Anzahl der Fehlkäufe in diesem Jahr minimiert. Außerdem habe ich mich in diesem Jahr mal meinem angesammelten Fundus gewidmet, habe alte Kleidung gespendet, verschenkt und auf dem Flohmarkt weiterverkauft. 
Denn auch das ist ein Trugschluss unseres Lebensstils - nur weil ein Teil schon etwas älter ist und nicht besonders teuer war, heißt es nicht, dass es nichts wert ist. Viele Menschen freuen sich über die Kleidung, die wir nicht mehr haben wollen, und hauchen unseren Schrankleichen neues Leben ein. Gerade in Bezug auf die Vermeidung von Müll usw. finde ich diesen Aspekt sehr wichtig. 

Apropos Müll - der Fakt, dass jeder Deutsche im Durchschnitt etwa 614kg Müll im Jahr produziert, hat mich wirklich erschrocken. 614kg - das muss man sich erstmal vorstellen. Eine für mich schier unglaubliche Menge an häufig vermeidbarer Umweltbelastung. 
Dass man von heute auf morgen nicht zum Zero Waste werden kann ist klar, vor allem da es in Deutschland häufig strikte Verpackungsgesetze gibt was z.B. Frischwaren angeht. Dennoch bin ich mir sicher, dass jeder von uns einen Beitrag dazu leisten kann, unsere Müllproduktion um einige Kilos zu erleichtern. Angefangen bei täglichen Coffee-to-go-Bechern, wöchentlichen Einkäufen im Supermarkt mit eingeschweißten Gurken, die kleinen Plastiktüten für Obst und Gemüse und allgemein die Selbstverständlichkeit zur kostenlosen Plastiktüte im Einzelhandel, das Alles sind eigentlich vermeidbare Müllquellen, die aufgrund unserer Bequemlichkeit existieren. 
Man braucht ca. 20 Tage um etwas zur Gewohnheit zu machen - daher sollten wir den Januar dazu nutzen, immer ein paar Leinen- oder Einkaufsbeutel dabei zu haben um unsere Einkäufe zu transportieren und den Tütenwahnsinn zu minimieren!
Hier könnt ihr übrigens weitere Produkte sehen, auf die man 2016 sicherlich verzichten kann....



Abgesehen vom ganzen Plastikmüll, den wir täglich produzieren, werde ich auch daran arbeiten, die Lebensmittelverschwendung zu verringern. Wusstet ihr, dass 1/3 aller Lebensmittel in Deutschland im Müll landen? Und das, während auf anderen Teilen der Welt Menschen verhungern! Auch ich kann mich davon natürlich nicht freisprechen - häufig kauft man einfach unbeabsichtigt zu viel oder weiß nicht wie man bestimmte Lebensmittel weiterverarbeiten kann. Auch hier sind die einfachen Dinge die Besten zur Minimierung des Abfalls - bewusster einkaufen, zuviel gekauftes z.B. beim Foodsharing abgeben und auch dort Lebensmittel mitnehmen, anstatt sie zu kaufen.

  

Ihr seht, eigentlich sind meine Vorsätze nicht hoch angesetzt, es geht schlicht darum sich Dinge bewusst zu machen und das für sich machbare nach und nach ändern - Rückschläge inklusive.
Was sind eure Vorsätze für 2016? Habt ihr auch vor etwas an eurem Lebensstil zu verändern?


Dieser Blogpost ist übrigens Teil einer Blogparade des WWF-Blogs zum Thema »Brauchen wir bessere Vorsätze«. Dort findet ihr auch eine Challenge zum Thema bessere Vorsätze. 









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